Wirtschaftskrise trifft Mobilfunksektor

Der Bereich Mobilfunk wurde bislang zum großen Teil verschont. Doch der Durchschlag der Krise auf die Realwirtschaft ist naturgemäß verzögert. Es ist nur logisch dass es zuerst die Banken, dann die Industriezweige die ohnehin Probleme, bzw. Überkapazitäten haben, wie etwa die Automobilindustrie und schließlich auch die gesunden Zweige wie nun die Mobilfunkindustrie.

Zwar ist Kommunikation ein Grundanspruch vieler Menschen und steht auf einem ähnlichen Level wie etwa Nahrung und Energieversorgung, doch ist sie in der Bedürfnispyramide natürlich ein ganzes Stück weiter oben angesiedelt. Soll (überspitzt ausgedrückt) heißen – der Mensch verzichtet erst auf sein Handy bevor er hungert. Gerade Menschen die im Zuge der Wirtschaftskrise arbeitslos geworden sind, sich in Kurzarbeit befinden oder anderweitig getroffen worden, überlegen sich logischerweise zwei Mal, ob sie sich gerade jetzt ein neues Handy zulegen möchten oder damit besser warten.

Zusätzlich versuchen auch andere Konsumenten zu sparen und dass mehr denn je. So sind auch die bemüht, denen es finanziell (noch) gut geht Kosten zu sparen wo es eben möglich ist. Meist kommt man bei solchen Überlegungen dann auch zu dem Schluss dass es beim mobilen Telefonieren, via Handy im Netz surfen oder dem dauerhaften SMS schreiben sehr wohl möglich ist eine ganze Menge Geld einzusparen. Warum ständig mit der Freundin telefonieren, wenn man gerade unterwegs zu ihr ist und sie später sowieso sieht? Wieso nicht mit einer SMS warten bis man Zugriff auf das Internet hat und dort eine Free SMS verschicken kann und wieso nicht einen günstigen Prepaidtarif oder eine Flatrate als sparsameres Vertragsmodell wählen?

All dass sind Fragen, die global gesehen nur zu einem Ergebnis führen: Die Mobilfunkindustrie verliert an Umsatz!

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