Wirtschaftsdaten für Europa weiterhin leicht positiv
Das Teufelsgemisch aus einem wieder in Richtung Rekordhöhen kletternden Ölpreises, Inflationspanik, Finanzkrise und das deutliche Signal der EZB, die Zinsen zu erhöhen, sorgte für erhebliche Turbulenzen an den Börsen.
Obwohl die Wirtschaftsdaten, wie unter anderem Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Einkaufsmanagerindex, auch zukünftig ein moderates Wachstum für Europa zeigten, wirkten diese sich kaum positiv auf die Aktienkurse im Juni aus. War der Deutsche Aktienindex (DAX) Anfang Juni noch bei 7000 Punkten, notierte er bereits Mitte des Monats mit einem Abschlag von ca. 5 Prozent, zum Monatsende mit einem Abschlag von ca. 8 Prozent. Starke Schwankungen waren während des gesamten Monats auf der Tagesordnung.
Die bestehende Ölkrise und die dauerhaft steigende Preise werden zu weiteren Spannungen im DAX führen. Auch die Immobilienkrise in Amerika sind noch nicht überstanden. Daher ist der Kauf einer Immobilie gerade für deutsche Anleger zur Zeit sehr attraktiv. Die Banken stehen eher im Rampenlicht, gerade zu den Quartalszahlen. Eine Entspannung am Aktienmarkt ist noch lange nicht in Sicht. Sie sollten ein ausgewogenes Depot anstreben mit strukturierten Titeln.
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