Welches Handy brauchst Du, Teil 1 ?
Bei Autos ist die Sache übersichtlich: Ob ich Rolls-Royce, Golf oder Smart fahren will, hängt nicht allein vom Geldbeutel ab. Es kommt auch darauf an, was ich mit dem Wagen vorhabe. Auffallen um jeden Preis? Einkaufsfahrten mit der Familie? Oder muss ich nur in der Stadt von A nach B kommen? Auf dem Handymarkt dagegen verschwimmen die Grenzen zwischen Luxus- und Mittelklasse fast völlig. Wir sorgen deshalb für Klarheit – und stellen für jede Rubrik unsere Favoriten vor. Die Preisangaben gelten für Geräte ohne Vertrag.
Die Rolls-Royce unter den Handys
Diesen Luxushandys fehlt nur noch die eingebaute Espressomaschine: Eine integrierte Zwei-Megapixel-Kamera zoomt die Motive heran, blitzt bei Bedarf automatisch und steht Digitalkameras somit in nichts nach. Bei den Spitzenhandys stehen zum Speichern der Bilder mehr als 500 MB zur Verfügung. Auch eine Bildbearbeitungssoftware ist schon eingebaut. Auf einen zusätzlichen MP3 -Player kann man ebenso verzichten. Die Klangqualität über das Headset lässt keine Wünsche offen. Wenn man nicht zu viel Speicherplatz für Fotos verschwendet, reichen die 500 MB für etwa 150 Songs. Sie können per mitgelieferter Zusatzausstattung einfach vom PC kopiert werden. Wer genug hat von der eigenen Musikauswahl, knipst das eingebaute Radio an. Auch nützlich soll ein Luxushandy sein. Die Geräte taugen für die komplette Adress- und Terminverwaltung, dazu synchronisiert man sie mit Outlook auf dem PC.
Unsere Favoriten unter den Rolls-Royce:
Das W800i von Sony Ericsson ist vor allem ein No-bel-Walkman. 34 MB interner Speicher und zusätzliche 512 MB auf dem mitgelieferten Memory Stick bieten Platz für eigene Playlists. Der Akku reicht für bis zu 30 Stunden Musikgenuss. Ein FM-Radio ist integriert. Mit einem Zubehörteil kann man das W800i mit der Hifi-Anlage oder dem Autoradio verbinden. Für Videos und Fotos gibt’s eine Zwei-Megapixel-Kamera mit Autofokus. Der Hersteller gibt 499 Euro als Preisempfehlung an, im Handel findet man das W800i bereits ab 379 Euro.
Das Nokia N90 punktet mit seiner professionel len Kamera: Autofokus und 20-facher Digitalzoom, integrierter Blitz und Makro-Modus für detailgetreue Nahaufnahmen lassen manch konventionelle Kamera alt aussehen. Fotos und Videos kann man direkt im Gerät bearbeiten. Die Bilder lassen sich auf jeden Drucker überspielen. Dazu nutzt man USB, Bluetooth, oder man legt die mitgelieferte 64-MB-MMC-Speicherkarte in den Drucker ein. Mit den eingebauten 32 MB verfügt das N90 über nicht allzu großen Speicherplatz. Der Preis liegt zwischen 569 und 719 Euro.
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