Wann hören die schlechten Finanznachrichten auf?
Die Krise zieht immer weitere Kreise und inzwischen bekommt sie fast jeder Bürger zu spüren. Sicherlich fragen sich da so einige, wann es endlich aufhört mit den schlechten Finanznachrichten. Schließlich sind die ständigen Hiobsbotschaften auch ein Mitauslöser weiterer Angst sowie für Zurückhaltung bei den Konsumenten. Auch Arbeitgeber haben in solchen Zeiten Scheu davor sich mit neuen Mitarbeitern zu “belasten” und so haben alleine die düsteren Finanznachrichten ihren ganz eigenen Anteil an der Krise.
Wie viel an der Finanz- und Wirtschaftskrise einfach nur psychologisch ist und wie viel von ihr eher auf reale Faktoren wie die geplatzten Kredite und die Immobilienkrise zurückzuführen ist, kann man inzwischen nicht mehr ohne weiteres trennen. Klar ist aber, dass die derzeitigen Nachrichten in den Medien ganz erheblich zur Verschärfung der Lage beitragen. Denn die Leute und im Übrigen auch die Arbeitgeber stellen sich auf eine Art “Überwintern” ein. Mit Investitionen oder gar neuen Arbeitsverträgen wird in den Unternehmen gegeizt und die Konsumenten warten mit Anschaffungen lieber bis die Krise vorbei ist und sparen ihr Geld für die schlechte Zeit. Letztendlich führt dieses Verhalten zu einem Teufelkreislauf, bzw. verstärkt den negativen Effekt den die Krise so oder so mit sich bringt.
Doch wie stoppt man dieses Untergangs-Karussell? Der Staat scheint die Antwort auf diese Frage mit Hilfspaketen und Sonderprogrammen á la Abwrackprämie gefunden zu haben. Jetzt liegt es an den Konzernen, Arbeitgebern und nicht zuletzt an jedem einzelnen Konsumenten ob sie mitziehen, wieder investieren und so dafür sorgen dass wieder positive Wirtschafts- und Finanznachrichten in den Schlagzeilen auftauchen.
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