US-Unternehmen profitieren von Absatz in Schwellenländer

Bei den Unternehmensmeldungen zeigte sich erneut, dass die global tätigen US Unternehmen immer unabhängiger von ihrem Heimatmarkt werden. So übertraf der zweitgrößte PC-Hersteller Dell mit seinem Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Marktteilnehmer und hat seinen Marktanteil in allen Produktkategorien und Regionen ausgebaut. Durch das hohe Wachstum in den Entwicklungsländern machte Dell zum ersten Mal mehr Umsatz im Ausland als in den USA. Auch bei McDonald´s fanden die Analysten nur ein Haar im Milchshake, die Geschäftsentwicklung in den USA. Während in den USA ein Umsatzrückgang von 0,8 Prozent verbucht wurde, belegen die Quartalszahlen insgesamt wie gut das Geschäft weltweit läuft. In Europa stieg der Umsatz bei gleicher Fläche um 11,1 Prozent. In Asien verbuchte das Unternehmen ein Umsatzplus von 9,4 Prozent. Die Aussichten für McDonald´s sind ebenfalls gut. In den USA rechnet das Unternehmen mit einer Erholung des Absatzes innerhalb kurzer Zeit. Gleichzeitig plant der Konzern, weltweit bis zu 1.500 Filialen an Franchise-Partner zu veräußern. Da die Franchise-Partner die Läden in Eigenregie betreiben und die Rohstoffe zur Weiterverarbeitung ausschließlich von McDonald´s beziehen, sichert sich der Konzern so Einnahmen, ohne die Kosten für den Bau und den Betrieb der Läden tragen zu müssen.

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