Private Krankenversicherung eine Alternative?

Private Krankenversicherung eine Alternative?

Die privaten Krankenversicherer (PKV) verprechen viel, wenn es darum geht, neue Mitglieder zu gewinnen. Mehr Leistungen bei geringeren Kosten wird hier versprochen. Gerade für junge Gutverdiener lockt die private Krankenversicherung. Jedoch sollte man sich den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung gut überlegen. Diese Entscheidung bildet oftmals immer ein Bund fürs Leben.

Dieses Sparmodell kann dann auch schnell zur Kostenfalle werden, denn die Beiträge der privaten Kassen steigen Jahr für Jahr deutlich schneller, als im gesetzlichen System. Ein Fehler in der Auswahl der Versicherung würde nur noch schwer korrigierbar sein. Eine Rückkehr in die gesetzliche Kasse ist dann nur noch sehr schwer möglich.

Für Selbständige und Freiberufiche ist der Wechsel oftmals sehr einfach. Nur bei den Angestellten hat der Gesetzgeber nun deutliche Hindernisse gesetzt. Man muss in den letzten 3 Jahren die Jahresarbeitentgeltgrenze überschritten haben, um in den Genuss der privaten Krankenversicherung zu kommen. Diese liegt zur Zeit bei 48.150 € im Jahr.

Nach der neuesten Gesetzgebung muss der Versicherer nun auch einen Basistarif ab dem 01.01.2009 anbieten und der PKV Verband befürchtet schon das Schlimmste. Nun können sich bereits gesundheitlich Vorbelastete bei der PKV versichern. Dieses führt dann zu einer höheren Gesamtbelastung für die Versicherungsgesellschaften.

Die Verlockung ist natürlich sehr groß, in die privaten Krankenversicherung zu wechseln. Man sollte aber unbedingt eine gesamtheitliche Betrachtung machen. Das hilft dabei, später auch die richtige Entscheidung getroffen zu haben, bei Familie und Kindern.

 

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2 Kommentare für “Private Krankenversicherung eine Alternative?”

  1. Die PKVen werden wohl an der Ausgabe von Inseraten nicht sparen. Wie gut, z.B. für die gedruckten Medien.
    Dass, die originär zur PKV zugehörigen sich wieder nur in dieser versichern können, wie auch versicherungslose ehemalige GKVmitglieder, war der Wille der PKV, denn sonst wäre das “Stück Kuchen” in die GKV gegangen, welches diese, die meisten unversicherten, auch lieber täten. Die wenigsten von diesen sind krank!!!
    Der Gesetzgeber hatte im Gesetzentwurf vorgesehen eine Durchlässigkeit zwischen beiden Systemen als normal einzurichten. Aber was ist in dieser Republik normal, sagte neulich der Dopingprofessor aus Freiburg. Es wurde “weggelobbyt”.
    Sie müssen ihre Zeitungen verkaufen, die öffentlich-rechtlichen Medien bekommen das Geld zugespült, wie jetzt auch die KVen durch den Zwang zur Versicherung.
    MfG

  2. @klar denker:
    Wenn man keine Ahnung hat, einmal mal die Fr.. halten! Das ist ja grauenvoll, welche unsachlichen und völlig falschen Aussagen hier gemacht werden. Vielleicht solltest Du Dich erst einmal fundiert mit dem Thema und den Folgen der Gesundheitsreform befassen, bevor Du solch einen Unsinn von Dir gibst!!! Von “klar denken” kann wirklich keine Rede sein …

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