PKV Zahlenberichtet berichtet über Gesundheitsreform

Das Neugeschäft der privaten Krankenversicherung hinkt dem vergangenen Jahr deutlich hinterher. Der Nettoneuzugang hat sich maßgeblich halbiert. Diese negativen Zahlen bleiben auch im ersten Halbjahr 2008 und dieser Trend scheint sich zu vertiefen.

Der PKV Zahlenbericht der Verbandes für private Krankenversicherung zeigt es ganz deutlich. Die Vollversicherung leiden stark unter dem Druck der Gesundheitsreform. Ende 2007 waren noch 8,55 Millionen privat versichert. Im Juni 2008 waren es dann 8,57 Millionen Versicherte. Eine nur geringe Steigerung zum Vorjahr. Der Neuzugang ging von 116.400 neu Versicherten auf 59.900 Versicherte zurück. Seit Beginn diesen Jahres wurden nur noch 23.400 Menschen neu privat versichert. Im Vorjahr waren es in diesem Zeitraum noch 37.700 Personen.

Der PKV Verband bezeichnete den Einbruch besorgniserregend und machte vor allem die Gesundheitsreform mit den schwierigeren Wechselkonditionen dafür verantwortlich.

Zusatztarife erleben dagegen eine positive Entwicklung. Im Jahr 2007 steig die Anzahl der Zusatzversicherten auf 20,01 Millionen Menschen, während im Vorjahr noch 18,4 Millionen versichert waren. Damit wurde die 20 Millionen Schallmauer durchbrochen. Und auch im Jahr 2008 erhöhte sich diese Zahl wiederum um 487.800 Versicherte auf nun 20,5 Millionen Menschen.

Das Zusatzgeschäft der gesetzlich Krankenversicherten entwickelte sich auch besser. 2007 stieg die Anzahl der zusatzversicherungen zum gesetzlichen Schutz von 1,38 Millionen auf nun 14,38 Millionen Policen.

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