Pellets vs. Öl – welcher Brennstoff macht das Rennen
In Deutschland und Europa läuft die aktuelle Heizperiode auf Hochtouren. Wer ein Eigenheim hat, eine Wohnung mietet oder auch vermietet, wird sich in diesen Tagen darüber Gedanken machen, wie die Kosten für Wärme weiter reduziert werden könnten. Wer bereits die Umstellung von Öl auf Holz in Form einer Pelletheizung getätigt hat, wird Anderen da viele wertvolle Tipps mit auf den Weg geben können.
Pellets sind um ein Vielfaches günstiger als Heizöl
Kauft man heute 1500 Liter Heizöl (Preis pro 100l 91,98€) so bezahlt man hierfür 1379,70€. Bezogen auf den Heizwert bezahlt man für die gleiche Menge Pellets (3000 Kg) gerade einmal 746,88€ (Preis pro Tonne 246,99 – Stand 25.01.2011). Bei Betrachtung dieser Zahlen dürfte den meisten klar werden, dass sich die deutlich höheren Anschaffungskosten einer Pelletheizanlage, bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben.
Gründe für den günstigen Pelletpreis
Im Gegensatz zu Holz ist Öl ein fossiler Rohstoff, der zur Neige geht und dessen Preis durch ein paar wenige Großproduzenten weltweit bestimmt wird. Zudem muss Öl über weite Strecken transportiert werden, bis es beim Endverbraucher angekommen ist. Hier sind Holzpellets deutlich im Vorteil, da es in heimischen Wäldern wächst, nicht transportiert werden muss und der Preis auch nicht von Börsenspekulanten oder politischen Krisen beeinflusst wird.
Eine Pelletheizung ist sinnvoller als eine Ölheizung weil….
Neben der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen kauft man mit einer Pelletheizung auch ein Stück Umweltschutz. Denn beim Verbrennen der Pellets wird genauso viel CO² in die Atmosphäre abgegeben, wie beim Wachstum des Baumes aufgenommen wurde. Würde der Baum im Baum verrotten, würde er genauso viel CO² ausstoßen, wie bei seiner Verbrennung – Holzpellets verhalten sich also CO² neutral.
Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:
- No search results for this post yet...

Schreib einen Kommentar!