Obama gewinnt in Mississippi, Clinton verliert weiter an Boden
Die Vorwahlen im US Bundesstaat Mississippi wurden klar entschieden. Barack Obama liegt nach Auszählungen der Stimmen um gut 20% vor seiner demokratischen Mitbewerberin Hillary Clinton. Der US Bundesstaat Mississippi ist vorrangig schwarz geprägt. Dadurch ist zu vermuten, dass die Hautfarbe beider Kandidaten mit eine große Rolle für die Wahl dazu beiträgt.
Der Präsidentschaftskandidat Barack Obama kommt nun nach der Auszählung der Stimmen auf circa 61%. Hillary Clinton hingegen kommt nur auf 37% der abgegebenen Stimmen. Auf der Grundlage des hohen Anteils an schwarzer Bevölkerung wurde der Sieg in Mississippi von Barack Obama schone sehr vermutet. Allein die Afroamerikaner stimmten für den Senator aus Illinois mit 91%. Das ist eine überzeugende Mehrheit in seiner Gruppe.
Hillary Clinton konnte bei der weißen Bevölkerung deutlich mehr Stimmen holen, was aber trotzdem nicht zum Sieg führte. Die Senatoren aus der York setzt nun auf die nächsten Vorwahlen in Pennsylvania , wo es um 158 Delegiertenstimmen geht. In Mississippi gab es 33 Delegiertenstimmen zu holen.
Barack Obama konnte durch seinen Sieg in Mississippi seine kürzlichen Verluste durch die Niederlagen in Ohio oder Rhode Island wieder ausgleichen. Nach dieser Entwicklung wird es nun sehr fraglich sein, dass nur durch die Vorwahlen ein Präsidentschaftskandidat gefunden werden kann. Alles scheint darauf abzuzielen, dass die notwendige Mehrheit durch die Super Delegierten am Parteitag entschieden werden kann. Dabei führt noch Hillary Clinton mit 247 Stimmen vor Barack Obama mit 211 Stimmen.
Der Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei steht bereits fest. John McCain konnte auch in diesem Bundesstaat Mississippi 79% der Stimmen auf sich ziehen.
Screenshot via http://www.barackobama.com
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