Klinikpersonal protestiert gegen akute Finanznot
Finanznot in den Kliniken bringen die Beschäftigte aus allen Krankenhäusern auf die Strasse zum Protest. Das geplante Hilfspaket von der Bundesregierung von rund 3 Milliarden Euro reichen nicht aus, um die Sach- und Personalkosten zu decken, meinte der Verdi Chef Frank Bsirske
“Rettung der Krankenhäuser” – das Aktionsbündnis hat schon in der letzten Woche zu einer “aktiven Mittagspause” am Dienstag 18.11.2008 aufgerufen. Gegen 12 Uhr sollen sich die Angestellten für eine halbe Stunde versammeln, um weiteren Druck auszuüben.
Krankenhäuser sind nach Angaben des Aktionsbündnisses chronisch unterfinanziert. Die Bundesregierung hat diesbezüglich bereits ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, was aber von den Aktionisten als zu gering eingestuft wird. Ausserdem fehlen in den Kliniken dringend ausgebildetes Personal.
Das Bündnis fordert die Aufhebung des Budgetierung in den Krankenhäusern, sowie die Modernisierung der Häuser. Zusätzliche Pflegestellen und die vollständige Finanzierung ist zwangsläufig notwendig.
Das Bündnis startete den Aufruf “flächendeckend” und spricht von großer Resonanz in allen Städten. Die Patienten seien aber von diesem Vorgang nicht betroffen.
Ob das Bündnis Erfolg mit seiner Aktionhaben wird,bleibt abzuwarten. Die Verbesserung der Kliniken ist jedoch immer ein lohnendes Ziel, was jederzeit Unterstützung fordert.
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