Kalte Jahreszeit und Erkältung frustlos überstehen

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen immer frostiger – der Winter ist da. Während die Natur sich rüstet und die kalte Jahreszeit problemlos übersteht, sitzen wir einen großen Teil unserer Zeit in überfüllten Wartezimmern ab. Doch das muss nicht sein. Mit wenigen vorbeugenden Maßnahmen meistern auch Sie die Zeit bis zum Frühling.
Draußen regnet es schon seit Stunden. Das Sofa ist Ihr Lieblingsplatz, der Fernseher die beste Alternative zum Nichtstun. Lustlos zappen Sie sich im Schlummerlicht durch das Programm … Wir Menschen halten zwar keinen Winterschlaf, aber unser Körper ist darauf eingestellt, in der kalten Jahreszeit weniger zu leisten. Der Blick aus dem Fenster erzählt jedoch von Möglichkeiten, dem Trübsal zu entgehen: Eine bunte Schar von Schirmen trotzt mutig dem launischen Wetter. Ein Spaziergang durch den Wald lockt mit abschließendem Cafebesuch aus dem Haus. Mit den folgenden Wohlfühltipps können Sie der Winterschlaf-Stimmung einiges entgegensetzen und bleiben erkältungsfrei.
Tanzen Sie sich fit
Anstatt sich unter der Decke zu verkriechen, sollte man schon im Herbst besonders darauf achten, dass der Körper genug Bewegung erhält. Körperliche Aktivitäten sorgen für eine bessere Sauerstoffversorgung und Durchblutung, trainieren Herz- und Kreislauf und regen den Stoffwechsel an. Dreimal wöchentlich 15 Minuten Gymnastik oder Walking sind aus der Sicht von Experten schon ausreichend. Nutzen Sie auch kleine tägliche Gelegenheiten: Indem Sie auf Auto, Fahrstuhl oder Rolltreppe verzichten, bekommen Ihre Beine wertvollen „Auslauf’. Eine weitaus unterhaltsamere Bewegungsmöglichkeit ist das Tanzen. Es strafft die Beine und aktiviert den Kreislauf. Zudem sorgt die rhythmische Bewegung zu lauter Musik für Stimmung. Tanzschulen und Fitness-Center bieten ein breites Programm: vom Bauchtanz über Jazz Dance bis hin zu klassischen Standardtänzen.

Verpassen Sie sich eine Lichtdusche
Gehen Sie in jeder freien Minute an die frische Luft. Unser Sehnerv hat eine Verzweigung in die Hirnregion, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert: Fällt zu wenig Licht auf die Netzhaut, signalisiert der Körper „Nacht” und schüttet vermehrt das Schlafhormon Melatonin aus.

Nicht nur für Warmduscher
Abhärtung ist das oberste Gebot, damit Sie den Winter unbeschadet überstehen. Regelmäßiges Saunieren oder Dampfbaden trainiert die Wärmeregulationsfähigkeit des Körpers, so dass der Wechsel von warmer Luft drinnen zu kalter Luft draußen besser verarbeitet werden kann. Ein Saunagang sollte nicht länger als zehn bis 15 Minuten dauern. Planen Sie pro Besuch zwei bis drei Saunagänge ein. Bei der anschließenden Abkühlung das kalte Wasser beginnend bei Händen und Füßen Richtung Herz fließen lassen. Saunieren ist gleich dreifach wirksam: Die wechselnden Kalt- und Wannphasen regen den Kreislauf an, helfen beim Stressabbau und verbessern die Anpassungsfähigkeit an die kalte Witterung. Leichter in den Tagesablauf zu integrieren sind Warm-Kalt-Wechselduschen. Die kalte Dusche beginnt bei den Füßen und geht über die Beine in Richtung Arme und Rücken.

Zeit zum Verlieben
Auch Ihr psychisches Wohlbefinden wirkt sich positiv auf Ihre Abwehrkräfte aus. Ausgiebiges Lachen und Geselligkeit können vor Erkältung schützen. Der amerikanische Wissenschaftler Elliot Dick fand zum Beispiel heraus, dass sich verschnupfte Studenten, die verliebt sind, beim Küssen äußerst selten anstecken. Eine erhöhte Serotoninausschüttung verschafft Verliebten nämlich ein starkes Immunsystem. Meiden Sie zudem Stress, und verwöhnen Sie sich – etwa mit einem heißen Bad. Bringen Sie Farbe in Ihr Leben! Farben bestehen aus verschiedenen Wellenlängen und Schwingungen, die im Körper unterschiedliche Reaktionen auslösen: Rot wirkt Energie spendend, Grün verschafft Entspannung und Harmonie. Und ein orangefarbener Pullover oder ein bunter Blumenstrauß bringen auch im tiefsten Winter Sonne in Ihren Tag.

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