Glos will den Beitrag der Krankenkassen drücken

Glos will den Beitrag der Krankenkassen drücken

Eine deutliche Senkung des Krankenkassenbeitrages hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) ins Gespräch gebracht, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.

Laut “Bild am Sonntag” schlug er eine Finanzierung durch eine Erhöhung von staatlichen Zuschüssen vor, der den Gesundheitsfonds um 10 Milliarden Euro entlasten soll. Nach einem Bericht des Spiegels droht der gesetzlichen Krankenversicherung sogar ein großes Defizit. Die verschärfte Wirtschaftskrise wird als Grund genannt.
Der einheitliche Beitrag des Gesundheitsfonds soll ab Januar 2009 15,5 Prozent betragen. Glos meinte: Man könne die staatlichen Zuschüsse auf 14 Milliarden Euro erhöhen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer würde davon profitieren und helfe der Konjunktur.
Das Bundesgesundheitsministerium sagte bereits am Samstag, dass die Schätzungen bereits auf ein Nullwachstum der Wirtschaft ausgerichtet sind. Der Bund trägt das Risiko und die Kassen bekommen Ihr Geld auf jeden Fall, meinte die Sprecherin, auch wenn es zu einem Beschäftigungsrückgang kommen sollte. Sollte es zu einem Wegfall der Einnahmen kommen, wird der Bund für die Kosten aufkommen. Daher drängen die Krankenkassen den Beitrag bereits jetzt auf 15,8 Prozent zu erhöhen.

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