Gesundheitsfonds: chronisch kranke Versicherte bringen das meiste Geld
Der Gesundheitsfonds krankt: Kassen bemühen sich nicht mehr um gesunde Menschen, sondern finden zunehmend Gefallen an der kranken Kundschaft. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Der Gesundheitsfonds startet 2009 und für die gesetzlichen Krankenkassen wird es deutlich attraktiver, die chronisch Kranken zu versichern und in Ihrer eigenen Kundschaft zu haben. Die Jagd auf chronisch kranke Patienten ist eröffnet, teilte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in NRW Leonard Hansen der Rheinischen Post mit.
Die AOK zum Beispiel schickt zur Zeit Mitarbeiter in die Praxen von Niedersachen, um zusammen mit dem behandelnden Arzt die Krankenakten der Patienten durchzusehen.
Es soll von den Ärzten geprüft werden, ob alle Erkrankungen richtig codiert eingegeben wurden.
Patienten mit zum Beispiel zu hohem Zuckerwert werden zum Diabetiker (aber ohne Komplikationen) umgewandelt. Nun bekommt die Kasse für diese Patienten im Monat 66 Euro mehr aus dem Gesundheitsfonds. Das rechnet sich. Morbiditätszuschläge nennen sich die Aufschläge für ausgewählte Krankheiten und der Arzt bekommt pro Akte 10 € für seinen Aufwand.
Sprecher der AOK verteidigten Ihr Vorgehen. Es soll den Ärzten Hilfe für die richtige Codierung gegeben werden. Es sei unethisch und unrechtmäßig, die Patienten auf dem Papier noch kränker zu machen. Was meinen Sie dazu?
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- Dr. Angela tucek
- Gesundheitsfonds Satz für chronisch Kranke

Also langsam reicht es. Der Gesundheitsfonds ist eh voll daneben. Für die Versicherten wird eh nix besser, eher für die Pharmaindustrie!
Langsam reicht es? Ja, aber mit Artikeln, die nicht der deutschen Rechtschreibung genügen. Siehe Titel “gejagd” … “gejagT” muss es heißen. PISA lässt grüßen!
so langsam aber sicher zeichnet es sich auch in diesem land ab, dass eine zivilisatorische geschweige denn kulturelle entwicklung zugunsten des menschen gar nicht stattfindet. man lernt hier einfach nichts dazu, weil der intelligente mensch über die persönliche bereicherung gar nicht hinauskommt. und der abbau dieser grundeinstellung wird weder aufgezeigt, noch gewürdigt. im gegenteil, er wird durch politik und gesetze mit entsprechenden juristen als wirtschaftsschlüssel gefördert. man verarscht uns mit demoskopischen aussagen oder prognosen und interpretationen. ich schätze mal ganz persönlich, dass bürgerkrieg sich am sichersten in diesem land entwickelt.
Die Gier des Menschen scheint unendlich zu sein. Alle jagen nur dem Geld hinterher. Alle wollen mehr haben, mehr von allem. Das zieht sich durch alle Schichten: Manager, die kein Ende Ihres Gehaltes kennen, Anwälte, die horrende Summen kassieren. Aber geht das nicht auch schon bei “uns” los: Wenn Ihr irgendwo steht, wo es werbe-Kugelschreibeer gibt: Nehmt Ihr nur einen? Also ich nicht.
In letzter Konsequenz bedeutet dies, und da muss ich meinem Vorredner recht geben, Bürgerkrieg. Es muss eine Umverteilung des Geldes her. Es kann nicht sein, das hierzulande Leute für 3 € die Stunde arbeiten gehen, während andere 1000 € von Ihrem Bürostuhl aus verdienen.
Mit eigener Hände Arbeit zu arbeiten, muss sich wieder lohnen!!
OMG; als ich die Überschrift des Artikels gelesen habe, dachte ich ja zuerst, es handle sich um einen Scherz! Ist Ihnen klar, wie sehr solche, das orthographische Grundwissen betreffenden Fehler, Ihrem Auftreten als “Zeitung” schaden?
Ich lese den Inhalt des Artikels lieber gar nicht erst weiter, wer weiß, was sich da noch für orthographische Schrecken tummeln.
Irritierte Grüße
Vielen Dank für die konstruktive Kritik. Wir haben das schon geändert. Das Thema bleibt aber brisant genug.
Ein schönes Wochenende wünscht die
Susanne
Hallöchen.
Also gleich von Bürgerkrieg zu sprechen finde ich ein wenig vorschnell. Bürgerkrieg gibts ja meisstens erst, wenn einer großen Menge der Menschen die elementaren Dinge zum überleben fehlen. Ausserdem hat sich der “deutsche” bisher immer als ziemlich Lahm in solchen Sachen erwiesen.
Allerdings sollte die Regierung sich wirklich bald mal darum kümmern, das die Einkommen gerechter verteilt werden.
Mindestlohn Netto 7 Euro für ALLE Branchen ist sogesehen sowiso notwendig.
Auf die Tarife braucht man sich nichtmehr zu stützen, solange es Branchen gibt, wo dieser Tarif unter 3 Euro liegt ist das doch alles nur gelaber von Politikern, die mir mittlerweile sehr Weltfremd erscheinen.
LG
Sascha
Na endlich!!
So langsam merken doch auch die Blindesten, auf welchen Füssen wir und unsere Gesundheit gestellt sind..
Es geht doch heute gar nicht mehr um “Heilung”..
Das ist heute glatt gelogen!!!
Es geht nur noch um Geschäfte..
Echte Vorsorge und Erklärungen, wie man wirklich gesund bleibt(in dem man z.B. auf all den Quatsch verzichtet, den man heutzutage an dem Mann/Frau/Kinder bringen will..) das interessiert doch heute keinen mehr, der damit Geld verdienen kann.
Gut, ich gebe hiermit ehrlich zu, das auch Ich, wie jeder von uns, mit daran schuld sind, das es überhaupt soweit gekommen ist…
Statt Eigenverantwortlichkeit zu zeigen haben wir uns inzwischen bequemt und uns angewöhnt, “Andere” für unsere Gesundheit sorgen zu lassen..
Zudem sollten wir uns wirklich mal die Frage stellen, ob unsere ganze Gesellschaft überhaupt noch “ganz gesund” ist, wenn man so mit offenem Auge durch die Welt läuft..
Es werden heute so furchtbar viele Dinge über einen Kamm geschert, die eigentlich getrennt voneinander betrachtet werden sollten und andererseits werden die Dinge, die heute nur noch “en Block” geregelt werden, mal näher in ihren Einzelheiten betrachtet werden..
Wir würden bald feststellen, wie sehr uns unsere Informations-Überflutung inzwischen unseren Geist und unsere Gefühle verwirren, so das es Otto Normalverbraucher heute fast unmöglich ist, eine Eigene und verantwortungsvolle Sichtweise zu entwickeln, weil wir heute von allen Seiten mit all den Buh´s und Bäh´s der gesellschaftlichen Meinung das, was wir behaupten, es sei gesellschaftliche Meinung, aber in Wahrheit nur eine Meinungsmache Weniger, über die Medienverbreitung darstellt
Es wird also dringend Zeit, sich vor den Spiegel zu stellen und sich selber mal zu fragen, was mach ich denn da eigentlich ….?
Und so sollten wir auch gesellschaftlich uns endlich dazu durchringen, eine kritische Selbstbetrachtung in die Wege zu leiten!
Es ist nicht schlimm, hin und wieder mal sein “A-loch” rauszuhängen, es ist aber schlimm, wenn es zu keiner Reflektion mehr kommt und man ewig in seinem eigenen A-loch gefangen ist.
In diesem Sinne……………..J.Clauss
also, ich finde hier diesen artikel, der mich inhaltlich sehr erboste, und ich kann innerhalb einer folgezeit die sich ansammelnden zuschriften einsehen. ich sehe vor meinem inneren auge das diese leute bei der AOK, die sich diesen ethischen müll ja als konjunkturellen aufschwung für ihre leistungen betriebswirtschaftlich ausgedacht haben, komplett so wie sie sind, aus dem unternehmen herausseziert werden und als ethisch untragbar für diesen job arbeitslos sind fortan. ein beteiligter arzt, der sich ethisch für diese idee krumlegte, ist in meinen augen vielleicht nur noch einer mit bestimmten kenntnissen, wenn ich ausser ihm keinen fände.
durch die recherchiert habende person dieses artikels und dessen veröffentlchung müsste uns eine möglichkeit an die hand gegeben werden, nicht nur sein erbrochenes hier einzulagern, sondern direkt zu diesen konsequenzen zu führen, die mein inneres auge oben schon einsah oder so ähnlich, und zwar gnadenlos. denn keiner von uns sollte auf diesem niveau noch spaß verstehen.
Ob die leeren Rentenkassen zulassen, chronisch Kranke pfleglich zu behandeln? Ich bezweifle es. Meine Erfahrung ist, dass man selbst aufpassen muss, ein geeignetes Medikament verschreiben zu bekommen.
Lassen wir uns also in Zukunft ab einem bestimmten Alter und Gesundheitszustand freiwillig erschießen…??
In Mark Grönnings “Futurama” gab es ja auch Selbstmord-Zellen, die für 5 Dollar benutzt werden konnten und man zwischen 5 Todesarten auswählen konnte…
Die Rentenkassen und die Krankenversicherungen würden sich auf jeden Fall freuen!!!