Durch Brustteilung bei Krebspatientin zum Erfolg
Auf eine Wiederherstellung der Brust aus Gewebe der verbliebenen Brust können nun die Frauen hoffen, denn eine Brust amputiert werden musste. Mediziner der angesehenen Ludwig-Maximilians-Universität München konnten einer 67 jährigen Patientin eine Brustteilung erwirken. Die rechte brust wurde der frau zuvor bei einer Operation komplett entfernt. Durch die Teilung der bestehenden Brust konnten die Ärzte die wegoperierte Brust wiederherstellen. Das Gewebe wurde übertragen und auf der anderen Seite der Brust wiederhergestellt.
Brustrekonstruktionen wurden bisher nach Krebsoperationen immer durch körpereigenem Gewebe oder durch Implantate aus dem Unterbauch entnommen. Durch diese Methode wurde ein Fremdkörper eingesetzt oder am Unterbauch entsanden Narben. Vermeidbar wäre es, wenn das Gewebe der noch verbliebene Brust verwendet würde. Vielversprechend erwies sich der Genesungsverlauf und die Ästhetik des Ergebnisses. Nun soll an weiteren Patienten die Operationsmethode angewendet werden und die wissenschaftlichen Daten gesammelt und ausgewertet werden.
15.000 Frauen erkranken in Deutschland jedes jahr an Brustkrebs. Die Brust muss bei ca. 30 Prozent der Frauen entfernt werden. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild verändert sich. Auch die gesamte Persönlichkeit der Frau und Ihr Leben durch solch einen Eingriff.
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