Die Mülltonne ist mehr als ein Abfalleimer
Mit der Mülltonne assoziiert man den Begriff Abfall. Das ist schon lange nicht mehr richtig. Die Mülltonne bezeichnet heute auch die Werte wie Umweltschutz, Wertstoffe oder Recycling.
Jeder kennt die klassischen Mülltonnen als reine Abfalleimer. Die Jüngeren meist nur noch aus alten amerikanischen Filmen. In diesen werden die großen Tonnen noch per Hand von den Müllmännern in offene Müllautos geleert. Auch in Deutschland gab es diese Tonnen. Früher gab es kaum genormte Mülleimer. Jeder stellte seine Behältnisse am Abfuhrtag an die Strasse.
Beliebt waren dabei alte Ölfässer, die am meisten fassten. Es folgten genormte Mülleimer aus Metall, der Deckel verschließbar mit einem Hebelgriff. Das war schon ein Fortschritt, besonders an heißen Sommertagen, an denen der Müll zum Himmel stank. Auch diese Mülleimer waren nicht für die Ewigkeit, da sie zu schwer und auch nicht rostfrei waren.
Es begann das Zeitalter der modernen Mülleimer aus Kunststoff. Die ersten hatten noch die Aufschrift „bitte keine heiße Asche einfüllen“. Ein Hinweis darauf, dass es noch viele Haushalte gab, die mit Kohlen und Briketts heizten und die Asche im Müll entsorgten.
Parallel zu den Mülleimern aus Kunststoff entwickelte sich die Plastiktüte als alternative „Mülltonne“. Eine akzeptable Möglichkeit, wenn die Mülltonne nicht ausreicht oder eine geordnete Müllabfuhr fehlen (siehe Neapel).
Heute wird der Müll getrennt nach Restmüll, Papier, Glas, Metall und Verpackungsmaterial in verschiedene Mülltonnen gefüllt. Die Bezeichnung Mülltonne ist daher nicht mehr richtig. Wertstofftonne für die wieder verwertbaren Abfälle ist zutreffender.
Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:
- auto

Schreib einen Kommentar!