Bluttest warnt vor einer Fehlgeburt

Bluttest warnt vor einer Fehlgeburt

Einen neuen Vorsprung haben britische Wissenschaftler zur vorzeitigen Frühwarnung von Fehlgeburten gefunden. Bei Fehlgeburten von Schwangeren ist der Stoff Anandamid, der sich im eigenen Körper befindet, besonders hoch.

Der wissenschaftliche Forscher Justin Konje hat an der Universität Leicester diese Studie durchgeführt und kann nun auch einen Grenzwert für den Stoff Anandamid festlegen. Dadurch können nun mögliche Fehlgeburten viel besser vorhergesagt werden.

Normalerweise sinken diese Werte zu Beginn einer Schwangerschaft ab, um dann am Ende der Schwangerschaft wieder anzusteigen. Dieses war bereits früher bekannt gewesen. Wenn nun diese Steigerung am Anfang der Schwangerschaft ausbleibt und Blutungen dazukommen, ist das Risiko einer Fehlgeburt besonders hoch. Dieses konnten die Wissenschaftler nun nachweisen.

Insgesamt 45 Frauen wurden dabei untersucht, die mit Blutungen in der 6. bis 12. Schwangerschaftswoche zum Arzt gekommen sind. Von diesen Patienten hatten dann 9 Frauen eine Fehlgeburt. Bei diesen Frauen wurde hohe Anandamid Werte festgestellt.

Aus diesem Grunde konnten die Wissenschaftler einen Anandamid Grenzwert festlegen, der aber erst nur vorläufig gilt. Die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt bei Überschreitung des Grenzwertes liegt demnach dann bei ca. 90 Prozent. Diese Informationen sind die weitere Schwangerschaft gerade in dem frühzeitigen Stadium besonders wichtig.

Die Wissenschaftler betonten, dass durch diese Studie eine Ableitung auf alle Frauen noch zu verfrüht sei und dieser Grenzwert erstmal vor vorläufig gilt. Weitere Studien werden aber größere Gewissheit über diese Ergebnisse zeigen. Später soll dieser Test in wenigen Minuten durchführbar sein.

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