Barack Obama gewinnt in Wyoming
Der US Senator Barack Obama ist weiter auf Siegestour. Nachdem er kurzzeitig Hillary Clinton den Vortritt lassen musste, ist er wieder da und geht weiter seinen Weg. Nun hat er auch im Bundesstaat Wyoming gewonnen, die stets sehr konservativ aufgestellt sind. Das Kopf an Kopf Rennen zwischen den beiden demokratischen Präsidentschaftskanditaten geht in eine weitere Runde.
Barack Obama liegt damit weiter vorne und konnte in dem Bundesstaat Wyoming 61 Prozent der Stimmen gewinnen. Hillary Clinton hingegen kam auf 38 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Der US Staat im Norwesten der Vereinigten Staaten von Amerika konnte 12 Delegiertenstimmen bringen. Der Parteitag im August wird dann entscheiden, welcher Kanditat das Rennen gemacht hat. Obama sicherte sich nun in diesem Bundestaat 7 Stimmen und Clinton 5 Stimmen. Beide können jedoch den direkten Einzug nicht mehr schaffen. Wichtig dabei ist jedoch nicht die einzelne Stimme, sondern die Signalwirkung, die von diesem Ergebnis ausgeht. Barack Obama hat mittlerweile 1578 Delegiertenstimmen sammeln können. Das sind 110 mehr als seine Rivalin, die ja mit aller Macht versucht, ins Weiße Haus zu kommen. Für eine Mehrheit für den Parteitag wird es jedoch für keinen der beiden reichen.
Bei den Republikanern steht der Sieger McCain natürlich schon fest.
Hillary Clinton bringt wieder einmal taktisch neue Überlegungen ins Spiel. Sie meint, dass viele Menschen am liebsten beide wählen wollen und Sie sagt, dass Obama wohl ein super Vize Präsident sein würde. Das ist natürlich taktisches Kalkül, was für Clinton sprechen soll. Sie meint dadurch, die Welle der Begeisterung zu durchbrechen und auch einige Stimmen einzusammeln. Das beide grundverschieden sind, hat Sie noch nicht zum AUsdruck gebracht. Ob diese Überlegungen überhaupt möglich sind, bleibt eh abzuwarten.
Klar haben beide zusammen Ihre Stärken, doch wollen das die Amerikaner überhaupt? Eine eiserne Präsidentin und einen neuen Amerikaner als Vize?
Obama machte diesem Vorschlag nicht viele Hoffnungen, weil er ja im Moment vorne liegt und überhaupt keine Ambitionen benötigt, als Zweiter das Rennen zu verlassen. Er will Präsident werden und nicht Vize. Ob das Kalkül der Clintons dabei aufgeht. Obama wird sich bestimmt geärgert haben, über diese taktischen Züge von Hillary.
Beide demokratischen Bewerber können die Zahl der Delegierten von 2045 nicht mehr aus eigener Kraft gewinnen. Das bedeutet, dass der Parteitag im August entscheiden wird. Das nächste Rennen wird in Mississippi sein, wo Obama durch den großen schwarzen Bevölkerungsanteil auch gewinnen wird.
Pennsylvania wird wohl die nächste große Hürde für Obama werden, wo die Clintons zur Zeit weit vorne liegen, aber der Schwung von Obama lässt sich, so glaube ich kaum noch aufhalten. Auch nicht von einer starken Hillary Clinton.
Screenshot via http://www.barackobama.com
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12.03.2008 @ 09:06
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